IWI Studie zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes in der Automotiven Zulieferindustrie

11.09.2015, 08:14 von Michaela Haag

Aus der vom Industriewissenschaftliches Institut (IWI) durchgeführten Studie zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes in der Automotiven Zulieferindustrie geht für DDr. Herwig Schneider, Studienautor und Geschäftsführer des IWI, hervor, dass diese um 59 Punkte zurückgefallen ist, was eine Standortgefährdung nach sich ziehen könnte.

2010 hat Österreich noch 463 Punkte verbucht, war damit ähnlich gut aufgestellt wie Deutschland mit 471 Punkten und deutlich besser als Großbritannien mit 450 Punkten. Nur fünf Jahre später sieht das Bild ganz anders aus: Während Großbritannien sich seit 2010 um 72 Punkte verbesserte und Staaten wie Deutschland und die Schweiz ihre guten Positionen halten konnten, ist Österreich in der IWI-Studie um 59 Punkte zurückgefallen. Bei nahezu allen Indikatoren geht die Kurve deutlich nach unten. „Extrem bedauerlich an den Zahlen des letzten Jahres ist, dass nach einer kurzen Erholung 2011/12 die Dynamik des Rückfalls wieder zugenommen hat“, so DDr. Herwig Schneider.

Seit drei Jahren führt das IWI im Auftrag der ARGE Automotive Zulieferindustrie einen Vergleich der Wettbewerbsfähigkeit durch. Die Studie basiert auf dem Global Competitiveness Report (GCR), der zur Messung der nationalen Wettbewerbsfähigkeit von 144 Ländern herangezogen wird. Ausgewählt und analysiert werden speziell jene Standortfaktoren, die für die Automotive Zulieferindustrie von besonderer Relevanz sind.

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