Erhöhung des Mindestlohnes macht heimischer Textilindustrie Probleme

03.03.2017, 11:10 von Michaela Haag

Stark betroffen ist die österreichische Textilindustrie bei einer Anhebung des Mindestlohnes auf 1.500 Euro, da dort rund 15 Prozent angelernte Arbeitskräfte beschäftigt sind. Unter Umständen könnte das auch die Abwanderung einzelner Betriebe bedeuten.

Sollte die Anhebung der Mindestlöhne auf 1.500 Euro in einem Schritt vollzogen werden, würde das eine Steigerung der Lohnkosten um 20 Prozent ausmachen, das von den jeweiligen Firmen schon allein aus Gründen der Konkurrenz mit dem internationalen Markt nicht weitergegeben werden kann. Der Arbeitgeber muss bei einem Mindestlohn von 1.500 Euro 1.960 Euro aufwenden und wobei dem Arbeitnehmer nur etwa 1.200 Euro ausbezahlt werden. Hier sollte man mit einer Entlastung der Dienstgeber gegensteuern, um diesen Industriezweig in Österreich halten zu können.

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